Frag Riot

Stelle eine Frage zu Riot oder League, und wir werden versuchen, sie zu beantworten. Antworten werden jeden zweiten Donnerstag um 22:30 Uhr (MEZ) veröffentlicht.

Was möchtest du wissen?

Etwas ist schiefgegangen. Versuch es nochmal.

Danke, dass du uns eine Frage geschickt hast!

Nächster Artikel

Die Namen neuer Champions

Schreckliche vorübergehende Namen, versehentliche Schimpfwörter und ein paar Namen, die es nicht geschafft haben.

Kled, Xayah, Illaoi, Kayn. Hierbei handelt es sich um Wörter, die alle League-Spieler schon gehört, gelesen und vielleicht sogar geschrien haben … aber woher kommen sie?

Die Autoren sind die Leute, die für die Namen der Champions von League zuständig sind. Der Prozess der Namensgebung beginnt am ersten Tag und besteht aus jeder Menge Nachforschungen, Namen Sammeln und Einwänden – von den Autoren selbst, dem Champion-Team und dem Lokalisierungs-Team. Aber eines ist sicher: Am Ende ist nur noch ein Name übrig.

Entwürfe für die Geschichte und schreckliche vorübergehende Namen

Die Namensfindung beginnt, sobald die grundlegende Richtung, die Fantasie und die Persönlichkeit eines Champions feststehen. Der Autor Michael „CoolRadius“ McCarthy sagt: „Man denkt immer über den Namen nach oder versucht, nicht über den Namen nachzudenken.“ Selbst wenn man einmal gerade nicht daran denkt, muss man sich damit auseinandersetzen, sobald man mit den ersten Entwürfen für die Geschichte beginnt. Geschichtsentwürfe sind das Pendant zu Konzeptzeichnungen – die Autoren schreiben Kurzgeschichten über den neuen Champion, um seine Persönlichkeit zu erkunden und zu definieren.

Odin „WAAAARGHbobo“ Shafer sagt: „Wir versuchen immer, ein paar Namen in die Geschichtsentwürfe zu integrieren, um herauszufinden, wie sie sich anfühlen. Funktionieren sie überhaupt? Oder klingen sie komisch?“

Es kann jedoch schwierig werden, diese Geschichtsentwürfe mit dem Rest des Teams zu teilen: Wie nennt man einen Champion, der keinen Namen hat? Dabei versuchen die Autoren sowohl bei den Geschichtsentwürfen als auch darüber hinaus, den Champions keine temporären Namen zu geben, da sie diese manchmal nicht mehr loswerden. Ariel „Thermal Kitten“ Lawrence sagt: „Temporäre Namen werden schnell zu permanenten Namen. Die Leute gewöhnen sich so sehr an sie, dass sie sie einfach nicht mehr aus ihren Köpfen bekommen.“

Kindred ist ein Beispiel für einen temporären Namen, der zu einem permanenten wurde. Das geschah aber erst, nachdem die Autoren viele andere Möglichkeiten ausprobiert hatten. Schließlich entschied sich das Team für „Kindred“, weil der Name den Charme eines düsteren Märchens versprühte (was eines der Ziele für den Champion war) und eine Kombination aus „kin“ (Sippe) und „dread“ (Schrecken) ist.

Zu den Techniken, die die Autoren einsetzen, um den Champions nicht zu früh Namen geben zu müssen, gehören unter anderem:

  • Ein temporärer Name, den niemand aussprechen kann: WAAAARGHbobo greift für seine Geschichtsentwürfe immer wieder auf aztekische Namen zurück, weil sie so gut wie niemand im Team aussprechen kann. „Ich benutze Namen wie Xllih, worauf mich die Leute fragen, wie man das ausspricht. Und meine Antwort lautet immer: ,Genau das ist der Sinn.’“
  • Ein absolut erbärmlicher temporärer Name: Matthew „FauxSchizzle“ Dunn sagt: „Ich versuche, mir Namen auszudenken, die so lächerlich sind, dass sie niemand in den Mund nehmen möchte. Wenn ich meinen Job gut mache, hört man von allen Seiten: ,Wir brauchen dringend einen neuen Namen.’“ So hieß Aurelion Sol beispielsweise „Himmelsspule“.
  • Der Name, der für die Entwicklung des Gameplays benutzt wurde: Diese Methode ist äußerst komfortabel, meistens ändert sich dieser Name dann aber nicht mehr. Thermal Kitten sagt: „Der Name hat einen großen Einfluss auf die Persönlichkeit und wird häufig zum Titel des Champions. So habe ich Taliyah beispielsweise lange Zeit „Felsenweberin“ genannt und so lautet jetzt ihr Titel.“

Das Festlegen von Zielen

Bevor die Autoren über Namen nachdenken, setzen sie sich zusammen und legen gewisse Ziele fest. Es gibt ein paar universelle Regeln, die für die meisten Namen gelten. So sollen sie beispielsweise relativ einfach auszusprechen sein (Illaoi war eine Ausnahme). Neben diesen allgemeinen Richtlinien gibt es in der Regel aber drei bis fünf weitere Ziele, die speziell auf den Champion abgestimmt sind und nach ihrer Wichtigkeit sortiert werden.

Für Camilles Namen gab es zum Beispiel die folgenden Ziele:

  • Soll aristokratisch und exzentrisch klingen
  • Soll das Bild einer echten Dame aus Piltover vermitteln
  • Soll sich attraktiv, aber nicht schön anhören
  • Soll eindeutig weiblich klingen
  • Kann zu einem Spitznamen abgekürzt werden

Mit diesen Zielen können die Autoren und der Rest des Champion-Teams beurteilen, wie gut die potenziellen Namen zum Champion passen. CoolRadius sagt: „Manchmal sprechen wir im Team über einen Namen und eigentlich gefällt er auch allen, aber dann hat jemand plötzlich Einwände und ruft: ,Der Exfreund meiner Schwester war ein Idiot und er hieß ebenfalls Xeraaggherimer! Ohne mich! Wir brauchen einen anderen Namen!’ Darum ist es wichtig, sich bereits im Vorfeld auf Ziele zu einigen. So können wir besser bewerten, ob ein Name zu einem Champion passt oder nicht.“

Außerdem gibt es ein paar Dinge, die bei den Namen aller Champions berücksichtigt werden müssen:

  • Was ist die kürzeste Version dieses Namens und entspricht dieser Spitzname immer noch den Zielen?
  • Lässt sich der Name auch in den anderen Sprachen aussprechen, in die das Spiel übersetzt wird? Ein guter Test hierfür ist, sich vorzustellen, wie er von Kommentatoren geschrien wird.
  • Wird er so ausgesprochen, wie er geschrieben wird? Ansonsten muss man die Leute ständig korrigieren (VEYgar/VEIgar, CassIOpeia/CassiopEIA). Allerdings kann man dieses Problem umgehen: So gut wie alle neuen Champions sagen im Spiel ihren Namen. Beispiele: „Ich bin Illaoi, und ich bin hier, um dich zu prüfen“, oder „Hi, ich bin Zoe!“
  • Sieht der Name interessant aus und klingt er gut?
  • Gibt es andere Champions, deren Namen ähnlich klingen? Das gilt es prinzipiell immer zu vermeiden, da jeder Champion einzigartig sein sollte. Außerdem ist es verwirrend.

„N“ steht für „Namen sammeln“

Sobald die Ziele feststehen, erstellen die Autoren eine Liste mit potenziellen Namen. Die Anzahl der Namen auf dieser Liste hängt vom Champion und dem Autor ab, meistens handelt es sich aber um 100–200 Namen. Manchmal kann diese Liste auch über 500 Namen enthalten. Das ist aber nur dann der Fall, wenn sie auch verschiedene Schreibweisen desselben Namens enthält.

Bücher und Webseiten mit Babynamen sind meist ein guter Anfang, aber die Namen, die es auf die Liste schaffen, stammen nicht direkt aus Büchern. WAAAARGHbobo sagt: „Die Namen unserer Champions sollen auffallen und zum Universum von League passen. Da hätte ein Name wie ,Becky’ keinen wirklichen Platz.“ (Ja, Caitlyn ist ein gewöhnlicher Name … damals waren League und Riot noch anders.)

„Illaoi“ ist ein Beispiel für einen Namen, für den sich das Team verschiedene Namensdatenbanken angesehen hat. Keiner ihrer potenziellen Namen stammte letztendlich jedoch aus diesen Quellen.

Eines der Ziele für Illaois Namen war, dass er sich exotisch anhören sollte, was normalerweise nicht der Fall ist. Bei Illaoi ergab es jedoch Sinn, da sie von einer weit entfernten Inselnation in Runeterra stammt.

WAAAARGHbobo sah sich alte polynesische, australische, griechische sowie hawaiianische und lateinische Namen an. WAAAARGHbobo erklärt: „Ich suchte nach Gemeinsamkeiten in den Sprachen: Welche Buchstaben sind häufig? Welche Buchstaben verwenden sie gar nicht?“ So gab es beispielsweise viele Wörter mit einem doppelten „L“ und der Buchstabe „V“ wurde so gut wie nie benutzt (der Laut konnte aber auf andere Art und Weise erzeugt werden). „Dann müssen wir uns eine ellenlange List mit Namen ausdenken, die diesen Regeln entsprechen.“ Es entstanden unter anderem die folgenden Namen: Illuora, Illuka, Ioelu, Yaotl und Yutu.

Manchmal beginnt die Namensfindung für die Champions mit Nachforschungen. FauxSchizzle meint: „Ich lese gerne Bücher, die mir dabei helfen, mein Verständnis zu erweitern und mich in die Welten der Champions zu versetzen. Für Ornn habe ich beispielsweise viel über Vulkane und nordische Mythologie gelesen.“ Nachforschungen anzustellen kann auch bedeuten, die Herkunft des Namens zu bestimmen. Thermal Kitten führt aus: „Wenn mir ein Name gefällt und ich mir nicht sicher bin, wie ich ihn schreiben soll, dann verfolge ich ihn oft bis zu seinen Wurzeln im Lateinischen oder Arabischen zurück. So kann ich eine gewaltige Liste erstellen, aus der ich dann eine Auswahl treffe.“

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, tief in die Regeln der Namensgebung jener Region einzutauchen, aus der der Champion stammt. WAAAARGHbobo sagt dazu: „Die Regeln für die Region, falls es überhaupt welche gibt, sind meist sehr vage, weil die Sprachen ziemlich flexibel sind.“ Als allgemeine Regel gilt: Die Namen der Targonier klingen sehr hellenisch (griechisch oder romanisch), sowohl in Bezug auf ihre Silben als auch ihre Bedeutung. Die Namen für die Champions aus der Leere stammen aus dem Alt-Shurimanischen (das sich von der modernen shurimanischen Sprache unterscheidet) und bestehen meist aus zwei Teilen, die durch ein Apostroph getrennt werden. Die Namen der Yordle neigen zu Doppelbuchstaben, klingen freundlich und sind ziemlich einfach – mit der Ausnahme von Heimerdinger.

Ein anderer Ausgangspunkt für die Namensgebung ist eine alphabetisch geordnete Liste aller League-Champions, anhand derer die Autoren feststellen können, welche Buchstaben „fehlen“ oder nur selten vorkommen. Hierbei gilt es, einen Namen zu finden, der zum Champion passt und mit einem seltenen Buchstaben beginnt. CoolRadius sagt: „Solche Einschränkungen können dabei helfen, die Kreativität anzuregen, auch wenn wir gar nicht in diese Richtung gehen.“

Meistens füllen die endgültigen Namen keine Buchstabenlücken, was teilweise daran liegt, dass die Buchstaben selbst Bedeutungen haben. Zum Beispiel:

  • „Es gibt einen Grund, warum nur wenige Namen mit ,I’ beginnen. Der Buchstabe klingt exotisch. Und man denkt nicht sofort an einen Yordle.“ – CoolRadius
  • „,K’ wirkt ausdrucksstark und aggressiv, was perfekt zu Kayn passte. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass viele Championnamen mit einem ,K’ beginnen.“ – CoolRadius
  • „,R’ passt sehr gut zu jemandem wie Rakan. Er ist selbstsicher und charmant wie ein Rockstar, und die Top-3-Namen für ihn begannen alle mit einem ,R’. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber die anderen Namen klangen einfach nicht so charmant.“ – WAAAARGHbobo

Es gibt auch Buchstaben, denen die Autoren absichtlich aus dem Weg gehen:

  • „,Q’ ist problematisch. Dieser Buchstabe wird in Asien ganz anders ausgesprochen als in Europa.“ – WAAAARGHbobo
  • „,R’ und ,L’ können auch problematisch sein, da diese Buchstaben in manchen Regionen schwierig auszusprechen sind. Es ist wichtig, zu wissen, wann und für wie viele Spieler ein Namen kompliziert wird.“ – WAAAARGHbobo

Was passiert als Nächstes?

Die Autoren dünnen ihre Liste auf 25–100 Namen aus. Sollte es dann immer noch viele Namen geben, heben sie ihre persönlichen „Top 10“ fett hervor. Dann wird es Zeit, diese Liste an den Rest des Champion-Teams zu versenden, damit sie ihren Senf dazugeben können … und es gibt in der Regel jede Menge Senf. FauxSchizzle sagt: „Wenn es um Namen geht, hat jeder eine Meinung. Deshalb ist es auch so wichtig, schon im Vorfeld die Ziele des Teams festzulegen.“

Die Mitglieder des Champion-Teams geben dann an, welche Namen ihnen gefallen und welche nicht. Manchmal können sie sich gleich auf die heißesten Kandidaten auf dieser Liste einigen. Manchmal auch nicht. FauxSchizzle sagt: „Du überlegst dir eine Menge Namen, die deiner Meinung nach gut passen, und du stellst viele Nachforschungen an, aber manchmal fühlt sich einfach keiner dieser Namen richtig an.“ In solchen Fällen sehen sich die Autoren die Namen an, die den meisten Leuten gefallen haben, um herauszufinden, was sie gemeinsam haben, und eine neue Namensliste anlegen zu können.

Sobald sich das Team auf ungefähr zehn Namen geeinigt hat, wird es Zeit, die Liste an die Lokalisierungs-Teams zu senden. Dabei sehen sich Rioter aus anderen Regionen die Namen an und sagen dem Team, ob sie in deren Sprache etwas Schlimmes (oder Seltsames) bedeuten. Jeder Name bekommt entweder ein Ja, ein Vielleicht oder ein AUF KEINEN FALL.

Hier die Tabelle, in der die Regionen angeben, ob die Namen eine Bedeutung haben – und wie es aussieht, wenn das der Fall ist. In diesem Beispiel vergibt der brasilianische Linguist ein Veto für die Namen Kwo und Kuo, weil sie „Arschloch“ bedeuten, und Ukura wird als „nicht optimal“ angegeben, weil der Name dem Wort für „Arsch“ in dieser Sprache zu ähnlich ist.

Namen mit einem „Ja“ sind in Ordnung – sie klingen in keinster Weise eigenartig. Namen mit einem „Vielleicht“ sind zwar nicht beleidigend, aber irgendwie seltsam. So klang Camille in einigen Sprachen wie Kamel und ein alternativer Name von Rakan bedeutete „Hamsterflasche“. Thermal Kitten sagt: „In solchen Momenten muss man entscheiden, ob das beleidigend ist oder nicht. Und wenn ja, für wie viele Spieler. Passt der Name so gut zum Champion, dass man alle möglichen Bedenken über Bord werfen kann?“

„Auf keinen Fall“ ist für Namen reserviert, deren Übersetzungen Schimpfwörter, Beleidigungen und andere Obszönitäten sind. FauxSchizzle sagt: „Manchmal gibt es einen Namen, den man wirklich gut findet, und dann stellt sich heraus, dass er ,Hoden’ bedeutet.“

Das ist kein hypothetisches Beispiel.

Xayahs Name lautete ursprünglich „Xaya“. Der Name schaffte es durch den normalen Lokalisierungsprozess, aber später fand das Team heraus, dass das Wort im Aserbaidschanischen ein medizinischer Ausdruck für Hoden ist. FauxSchizzle sagte: „Ich gab den Namen in der Bildersuche von Google ein und mir wurde sofort eine formelle Grafik angezeigt. Ich dachte mir nur: ,Hmm … das ist nicht ideal.’“ Xaya wurde zu „Xayah“ geändert und die Welt war wieder in Ordnung.

Mittlerweile ist es üblich, die Top-Namen in Google einzugeben.

Die letzte Entscheidung

Durch die Lokalisierung kann sich die Zahl der Möglichkeiten auf zwei bis drei reduzieren, und zu diesem Zeitpunkt gibt es meist nur noch wenige Bewerber. Wenn es um die letzte Entscheidung geht, so sind sich im besten Fall alle Teammitglieder einig. Das ist aber nicht immer so. WAAAARGHbobo sagt: „Die Stimmen des Gameplay-Designers, des Autors und des Konzeptkünstlers haben am meisten Gewicht, wenn es um die letzte Entscheidung geht. Wobei ich meistens mit jedem Namen zufrieden bin, sobald wir bei den Top 10 angekommen sind.“

In der Regel lässt sich der Rest des Teams dann von einem Namen überzeugen. FauxSchizzle sagt: „Falls wir uns einmal nicht einig werden, was nur selten vorkommt, dann wendet sich das Team meistens an mich und sagt: ,Du bist der Autor, wir vertrauen dir. Was meinst du?’ Da fühlt man sich geehrt, aber im nächsten Moment denkt man sich dann: ,Oh, Mist, ähm … wie wär’s mit dem? Und dann läuft man davon.“


Hier ist eine Liste mit Namen, die es nicht geschafft haben (und warum), sowie die ursprünglichen Ziele für jeden Namen. Sollte dir das noch nicht reichen, kannst du hier klicken, um dir die komplette Liste von WAAAARGHbobos Namen für Jhin oder FauxSchizzles originale, ungeschnittene Liste für Ornns Namen herunterzuladen.

Camille

Ziele

Soll aristokratisch und exzentrisch klingen; soll das Bild einer echten Dame aus Piltover vermitteln; soll sich attraktiv, aber nicht schön anhören; soll klar weiblich klingen; kann zu einem Spitznamen abgekürzt werden

  • Ariadne – abgekürzt „Ari“, was im Prinzip wie Ahri klingt
  • Evangeline oder Emmaline – klingt zu sehr nach Evelynn
  • Beatrice oder Beatrix – klingt zu sehr nach Swains Raben

Taliyah

Ziele

Soll weiblich klingen; soll nach einem Namen klingen, den eine nomadische Familie ihrer Tochter geben würde; soll an eine nomadische Stammes- oder Wüstenkultur erinnern; soll kurz sein (2 Silben), ein längerer Name ist auch okay, wenn er sich abkürzen lässt

  • Miah – klingt wie MIA und „Miah ist MIA“ würde komisch klingen
  • Tahra – klingt im brasilianischen Portugiesisch wie das Wort für „Fetisch“
  • Taalea – wir haben die Schreibweise zu „Taliyah“ geändert, da „Taalea“ der Name eines russischen Mineralwassers ist

Xayah

Ziele

Elegant; exotisch aber einfach, originell aber mit ionischen Elementen; die „Duo“-Namen müssen gut zusammenpassen (Xayah und Rakan)

  • Olalla – würde wie das französische „Oh là là“ klingen, das in vielen europäischen Ländern für Überraschung oder Enttäuschung steht (und etwas albern klingt)
  • Zaia – klingt in manchen Regionen wie „Zyra“
  • Elascu – die letzte Silbe bedeutet im brasilianischen Portugiesisch „Arsch“

Kayn

Ziele

Mächtig, mit dem Hauch von etwas Mysteriösem; soll von Klang und Aussehen her zu Zed/Shen (Ionia) passen; schnell und prägnant; ein bis drei ausdrucksstarke Silben; kann leicht abgekürzt werden

  • Kwo – im Tschechischen das Geräusch, das Hühner von sich geben; auf Thailändisch eine Beleidigung; bedeutet im brasilianischen Portugiesisch „Arschloch“
  • Ukura – klingt im brasilianischen Portugiesisch ebenfalls wie „Arsch“
  • Mofa – klingt wie „mofo“, was problematisch werden könnte

Rhaast

Ziele

Klingt bedrohlich; fast guttural; böse klingende Aussprache von X und Y; ungewöhnlicher Klang und ungewöhnliches Aussehen; gleiche Spezies wie Aatrox

  • Xamyul – schwer auszusprechen
  • Xamhule – ähnelt im Französischen vulgären Worten und ist ebenfalls schwer auszusprechen
  • Drayx – klingt im Chinesischen wie Darius

Ornn

Ziele

Klingt wie ein vergessener Gott aus einer Zeit vor Freljord; barsch und männlich; vorzugsweise eine Silbe; da die Schmiede älter ist als das moderne Freljord, darf der Name ruhig exotischer klingen; nicht zu „Nordisch“ (nur ein bisschen)

  • Pana Pumm – klingt in vielen Regionen weder barsch noch männlich; Pum bedeutet im brasilianischen Portugiesisch „Furz“
  • Hrumm – klingt im Polnischen wie die Geräusche, die Schweine von sich geben; steht im Russischen für das Anlassen eines Motors; klingt im Griechischen und Französischen wie ein Räuspern; ist schwer auszusprechen
  • Hukk – im Koreanischen eine Lautmalerei für „Überraschung“

Kled

Ziele

Klingt noxianisch, passt aber dennoch zu einem Yordle; klingt auf eine komische Weise hart; unkompliziert, kurz und einfach auszusprechen; erinnert an einen Hinterwäldler oder Ork; einzigartig in der Welt von League

  • Kaag – bedeutet auf Thailändisch Müll/Anfänger; klingt im brasilianischen Portugiesisch wie „scheißen“
  • Gorn – klingt im Russischen wie „Horn“ oder „Ofen“ (eigentlich fiel die Entscheidung aber einfach auf einen anderen Namen)
  • Deke – klingt in mehreren Regionen wie „Penis“

Skaarl

Ziele

Der Name passt zu Kled und den Namenskonventionen von Noxus; der Name klingt hart, aber alberner und netter als Kled; man muss sich denken können, dass Kled diesen Namen ausgewählt hat; der Name muss kurz und einfach auszusprechen sein (passend zu Ziel 3); der Name ist in diesem Zusammenhang copyrightfähig; muss leicht nach einem Hinterwäldler klingen

  • Deek – gleiches Problem wie „Deke“
  • Jaga – bedeutet auf Malaiisch „pflegen“ oder „beschützen“
  • Glorft – in manchen Regionen schwer auszusprechen; klingt irgendwie widerlich (als würde sich jemand übergeben)

Zoe

Ziele

Einfach auszusprechen; spaßig – klingt nach dem Namen eines kleinen Mädchens; Targonisch (romanische Namen mit arabischem Einfluss)

  • Niko – in vielen Regionen ein gängiger Männername
  • Sofi – klingt im Malaiischen wie „Kuh“; ist der Name einer Marke für Damenbinden in Thailand
  • Safi – klingt wie das türkische Wort für „naiv“, was nicht zu ihrem Charakter passt
Nächster Artikel

Bronzegötter